Seit zwölf Jahren nehmen unsere Schülerinnen und Schüler am bundesweiten Känguru-Mathematikwettbewerb der Humboldt-Universität Berlin teil. In diesem Jahr zählten unsere 6. Klässler zu den rund 920 000 Teilnehmenden, die zwei Unterrichtsstunden lang knobelten, um die Lösungen verschiedenartiger Aufgaben zu finden.
Der Wettbewerb fordert mehr als reines Rechnen: Er testet logisches Denkvermögen, strategische Überlegungen und die Fähigkeit, Probleme durch Ausschlussprinzip zu lösen. Manche Aufgaben lassen sich direkt berechnen, andere erfordern die Abwägung zwischen fünf vorgegebenen Antworten und die Auswahl des richtigen Buchstabens. Im Anschluss wurden die vermeintlich korrekten Lösungsbuchstaben übertragen und nach Berlin gesendet. So konnten die Besten ermittelt werden.
Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment, wenn die Ergebnisse bekanntgegeben werden. Viele Teilnehmende vergleichen ihre Punkte mit denen ihrer Freundinnen und Freunde.
Für die Teilnahme erhielten alle eine Urkunde sowie das Kartenspiel „KänguRudel“. Die Klassensieger heißen in diesem Jahr Tamara Vogl (6 a), Bruno Wühr (6 b) und Florian Mühlbauer (6 c). Überdurchschnittliche Leistungen, die zu den besten fünf Prozent Deutschlands gehören, erzielten Florian Mühlbauer (2. Preis) sowie Bruno Wühr und Lena Sperl (6 c) (jeweils 3. Preis). Sie erhielten zusätzlich ein Knobelspiel. Stina Kirschbauer löste 17 Aufgaben hintereinander richtig und bekam dafür das Känguru-T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung. Die Mitschülerinnen und Mitschüler belohnten alle Gewinnerinnen und Gewinner mit großem Applaus.


